Paulo Ferreira ist ein international anerkannter portugiesischer Tenor. In jüngster Zeit sang er u.a. Don Alvaro (La forza del destino) am Theater Basel, Riccardo (Un ballo in Maschera) am Tiroler Landestheater Innsbruck, Foresto (Attila) am Pfalztheater Kaiserslautern, Cavaradossi (Tosca) an der Staatsoper Hannover, Enzo (La Gioconda) an der Oper Malmö sowie sein Italiendebüt als Maurizio (Adriana Lecouvreur) am Teatro San Carlo di Napoli unter Leitung von Maestro Daniel Oren.

Paulo Ferreira war Stipendiat der Calouste Gulbenkian Foundation und studierte Klavier, Cello und Gesang. Nach seinem Abschluss an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Porto setzte er seine Gesangsausbildung in Rom fort. Als Preisträger mehrerer erster Preise in nationalen und internationalen Gesangswettbewerben gab Ferreira sein Operndebüt als Don José (Carmen) im Coliseo in Porto, das von Publikum und Presse mit großer Begeisterung aufgenommen wurde.

Sein internationales Debüt erfolgte im Juli 2011 neben Anna Netrebko in der Kölner Philharmonie.

In der Folge gastierte Paulo Ferreira in Spanien, der Schweiz, Österreich, Deutschland, Italien, der Slowakei, Ungarn, Norwegen und Schweden mit Partien wie Ismaele (Nabucco), Manrico (Il Trovatore), Don Alvaro (Forza del Destino), Foresto (Attila), Cavaradossi (Tosca), Des Grieux (Manon Lescaut), Calaf (Turandot), Grigorij (Boris Godunow), Giasone (Medea), Don José (Carmen), Sänger (Rosenkavalier), Maurizio (Adriana Lecouvreur) und Gabriele (Cristina, Regina di Svezia). Sein Rollendebüt als Hagenbach (La Wally) wurde für das Capriccio-Label auf DVD aufgenommen.

Eine umfassende Konzerttätigkeit schließt sein musikalisches Engagement ab, das „Requiem“ von Andrew Lloyd-Webber, das 9. Sinfonie und „Christus am Ölberg Op.85“ von Beethoven; „Petite Messe Solennelle“ von Rossini, von Mendelssohn „Die Erste Walpurgisnacht, Op.60“, sowie das „Requiem“ von Mozart und „Messa da Requiem“ von Verdi, Höhepunkte seiner Konzertanten Laufbahn darstellen.

Zukünftige Engagements umfassen Des Grieux (Manon Lescaut) an der Staatsoper Hannover, Don Alvaro (La Forza del Destino) am Theater Augsburg, Verdis Requiem im großen Konzertsaal der Calouste Gulbenkian Foundation in Lissabon (Portugal) sowie Andrew Lloyd Webbers Requiem in Madrid (Spanien) mit Chor und Orchester des RTVE im Rahmen einer Rundfunk und Fernseh-Liveübertragung.